parallax background

Basics #1: Womit wir kochen

Basics #2: Wie wir unseren Kram mitschleppen
22/02/2017
Arbeitslos… wohnungslos… nixwielos!
03/04/2018
 

Ob für unseren morgendlichen Turbokaffee oder die tägliche Nudelvariation: Unterwegs selber kochen schont unseren Geldbeutel und macht uns unabhängiger in unseren Planungen.
Mit dem eigenen Kocher können wir kochen wann und wo wir wollen und müssen nicht darauf hoffen, auf den nächsten Kilometern noch ein offenes Lokal zu finden.
Dazu brauchen wir einen robusten und einfach aufgebauten Kocher.

 

Die Grundausstattung - der Mehrstoffkocher
Treuer Begleiter seit fast 10 Jahren - der Primus Omnifuel. Hier mit allem benötigten Zubehör (v.l.):
Windschutz, Brennstoffpumpe, Brennstoffflasche, Feuerzeug (bzw. Feuerstein für den Einsatz mit Gas), wasserdichte Aufbewahrungsdose, Hitzereflektor, Bedienungs- bzw. Wartungsanleitung, Wartungswerkzeug, Silikongel, Düsen und unten rechts eine Stechkartusche (sind am billigsten), die mit einem Adapter für Schraubgewinde bestückt ist.

Primus Omni Fuel komplett

OmniFuel mit benötigtem Zubehör

 

Warum ein Mehrstoffkocher?

Lasst euch nicht von Verkäufern erzählen, man würde - zumindest überall in Europa - Gaskartuschen kaufen können. Das stimmt so nämlich nur aus der Sicht eines Autofahrers. Wenn ihr einen Umweg von, sagen wir mal, 20 Kilometern nehmen müsst, um vielleicht an die passende Gaskartusche zu kommen, dann sprengt euch das eure Tagesplanung. Oder anders gesagt: Das Tankstellennetz ist weltweit besser als das Baumarkt- oder Fachgeschäftenetz. Einen halben Liter Diesel bekommt ihr notfalls von jedem Landwirt oder Bauarbeiter.
Am liebsten kochen wir natürlich auch mit Gas. Die Vorteile liegen auf der Hand: saubere Verbrennung (kann man notfalls sogar im Zelt nutzen), keine Vorwärmzeiten und natürlich geringes Gewicht. Dennoch ist Benzin die erste Wahl und die Gaskartusche ist nur als Backup dabei, falls wir bei Regen im Zelt kochen müssen.
DSC01008

Kochen bei Regen ohne das Vorzelt voll zu fetten - so geht's!

 
Wichtigstes Zubehör - das Wartungswerkzeug
Das Wartungswerkzeug brauchen wir, um die verschiedenen Düsen ein- bzw. auszubauen.
Mit der ultrafeinen Nadel kann man Ablagerungen aus den Düsen rausstechen. Anders als bei der Gasverbrennung entstehen bei der Verbrennung von Flüssigbrennstoff auch mal Rußablagerungen.
Mit dem Silicon werden ab und zu mal die Pumpeninnenteile gepflegt.

Ersetzen den Kundendienst: Wartungswerkzeug, Düsen und Silikon

 
 
 
Klingt jetzt wie Werbung, trotzdem: Wir würden uns den Omnifuel auf jeden Fall wieder besorgen, falls er uns abhanden kommt. Auch wenn der Preis recht hoch ist, z.B. gegenüber dem Multifuel EX, dafür ist die Dosierung des Brennstoffs beim OmniFuel wesentlich komfortabler. Wir haben beide Kocher schon parallel ausprobiert.
Die mitgelieferte Tasche ist leider Murks. Die Nähte haben sich gelöst, was besonders ärgerlich ist, wenn dadurch Kleinteile aus der Tasche fallen und verloren gehen.
Letztendlich wird der OmniFuel von uns auf Reisen in einer wasserdichten Plastikdose transportiert. So kann nichts beschädigt werden und er ist vor Feuchtigkeit geschützt.
Kochen mit dem OmniFuel

Linsensuppe mit Würstchen. MAHLZEIT!

 
Kochen mit dem OmniFuel

Sieht aus wie Erbrochenes... und schmeckt auch manchmal so!