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Basics #4: Wie wir unterwegs Kaffee kochen

Waschen mit dem Scrubba bag
Basics #5: Wie wir unterwegs waschen
22/02/2017
Basics #3: Wie wir wohnen
22/02/2017
 

Zugegeben: Wir sind Kaffee Junkies! Für uns schwer vorstellbar, den Tag ohne einen heißen, leckeren Kaffee zu starten. Es gibt eben Gewohnheiten, die legt man nicht so einfach ab. Dafür müssen wir allerdings auch einiges an Extragewicht mit uns rumschleppen... aber irgendwas is' ja immer.

 

Im dicht besiedelten Deutschland ist es meist kein Problem an Kaffeepulver zu kommen, ohne weite Umwege fahren zu müssen. Zur Not gehen auch mal Kaffeepads, wie sie für manche Kaffeemaschinen genutzt werden. Ist dann allerdings viel teurer.
Gute Voraussicht und Planung sind auf jeden Fall wichtig, wenn man sich den täglichen Koffeinschub auch abseits der üblichen Radrouten verabreichen will.

 

Wieviel Luxus gönnt man sich?

Zum Thema Kaffee auf Radreisen gibt es auch in unserem Freundeskreis ganz unterschiedliche Ansichten. Ich kann es durchaus verstehen, wenn man sich den ganzen Kaffeekrempel sparen will, es kommt ja auch einiges an Gewicht zusammen. Allerdings geht es auf Dauer auch ganz schön ins Geld, für jeden Kaffee einkehren und ihn auch noch teuer bezahlen zu müssen.

Letztendlich überwiegen für uns die Vorteile des Selberkochens.

Was wir für unsere Kaffeepausen brauchen:

- Edelstahl Espressokanne (vom Möbel-Schweden)
- Edelstahltassen
- Milchpulver (hält sich ewig und wird im Sommer nicht schlecht)
- Kaffepulver
- Löffel
- Kocher (OmniFuel oder Solo Stove)
 

Kaffeepause mit Blick auf die Wartburg. Kaffee ist für uns auch ein Motivator. Wenn der Radweg mal wieder total kacke ist, uns Autofahrer geschnitten haben, es seit Stunden regnet oder wir permanent Gegenwind haben, hilft uns ein heißer, frischer Kaffee wieder auf die Beine.
Hier haben wir uns eine Kaffeepause auf dem Rennsteig mit traumhaften Blick auf die Wartburg gegönnt. Der Weg war mies - die Kaffeepause mit Fernblick dafür einfach unbezahlbar!

 
 

Unser Kaffeekrempel im Überblick

 

Hier mal die Variante auf dem Solo Stove. Leckeren Kaffee einfach auf dem Holzvergaser gebrüht. Dauert zwar etwas länger, da man sich das Brennmaterial vor Ort noch selbst zusammensuchen muss, ist dafür aber natürlich viel günstiger.

Im Vordergrund sind unsere beiden Edelstahltassen zu sehen. Die linke Tasse hat sogar eine Füllstandsanzeige, was wiederum beim Abmessen von Flüssigkeiten sehr hilfreich sein kann, z.B. für Pfannkuchenteig.

Für den Betrieb des Holzvergasers kann es nicht schaden, ein robustes Arbeitsmesser dabei zu haben, um das Brennmaterial schon mal vorzubereiten.