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Wupper gewuppt bis Wuppertal

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Über die Wupper gegangen

Leute, heute war's echt zum abgewöhnen. Die Vorstellung, sich einfach mal ganz locker an der Wupper entlang durch das Bergische Land zu mogeln, hat sich schnell als Wunschdenken rauskristallisiert.
Aber von Anfang an: sind heute morgen recht spät vom Campingplatz runtergekommen, haben lange geschlafen, außerdem haben wir das Zelt nicht so schnell wieder trocken gewischt bekommen, wie es wieder vollgeregnet ist, kurzum es wurde schnell mal kurz vor Zwölf bis wir los fuhren.
Man hatte uns schon zuvor gesagt, dass der Weg unbefestigt ist, aber mit unseren Rädern wäre das ja gar kein Problem...JA GENAU!!
Die folgenden Fotos geben euch einen kleinen Eindruck von unserem Matschabenteuer.
 
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Unser Zelt bei Nacht

 
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Warnhinweis. Schön ignoriert!

 
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"Radweg" an der Wupper

 
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Mit wehender Flagge direkt ins Verderben

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Stellenweise konnten wir nur noch schieben

 
 

5 Stunden für 26 Kilometer

Ja, richtig gelesen. Wir haben ganze fünf Stunden für die Strecke gebraucht. Der Fairness halber sei gesagt: es gab auch eine ausgeschilderte Umleitung. Die führte aber nen krassen Berg hoch und da waren wir heute morgen echt viel zu faul für. Also lieber hinein ins matschige Abenteuer. Der Berg wäre sicher einfacher und schneller gewesen. Nur mal zum Vergleich: auf unserer Alpenüberquerung hatten wir nirgends solch schlechte Wege kombiniert mit solch einer Steigung. Serpentinen scheint man hier nicht zu kennen.
Endlich in Wuppertal sind wir dann nassgeschwitzt in die Jugendherberge eingezogen. Das ist auch der Grund warum es heute schon wieder einen kleinen Blogeintrag gibt.

 
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Burg an der Wupper

 
Es gab auch schöne Ecken und sogar Asphalt. Leider von beidem etwas zu wenig. Der Regen und die Kälte trugen heute ihr übriges dazu bei, uns auf die Stimmung zu drücken. Dieser Tag hat uns viel abverlangt und an unseren Kräften gezehrt. Das Gute ist: für den Rest der Woche soll es wieder wärmer werden.
Verdammt, Frühling, komm endlich raus!!
 
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Wie die Radwege, so die Autos.

 
 
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Das ist der Grund, warum hier so gut wie keine Radfahrer zu sehen sind

 
Ohne Witz: in Wuppertal gibt es gefühlt eigentlich nur Hanggrundstücke. Völlig rätselhaft, wieso hier überhaupt jemand irgendwas gebaut hat. Die ganze Stadt ist scheinbar wie ein "U" geformt.
Radfahren macht hier innerhalb der Stadt wirklich null Sinn. Radwege haben wir heute in der Innenstadt keine entdecken können, was allerdings auch verständlich ist, weil: Nutzt ja eh keiner!
 
 
 
Wo wir uns zuletzt aufgehalten haben